Im Test: Insta360 Snap

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Cleveres Mini-Display für Vlogger

Mit dem Snap bringt Insta360 ein ungewöhnliches Zubehör auf den Markt: ein magnetisch andockbares Zusatzdisplay, das vor allem die Nutzung kompakter Kameras und Creator-Setups vereinfachen soll. Die Idee dahinter ist simpel – und im Alltag durchaus praktisch.

Bild: Insta360

Technisch setzt das Snap auf ein kompaktes Touchdisplay mit rund 3,5-Zoll-Diagonale, das per Magnetkontakt verbunden wird. Die Stromversorgung erfolgt direkt über die Kamera, eine separate Batterie ist nicht nötig. Die Auflösung liegt im soliden Bereich, ausreichend für Bildkontrolle und Menüführung, ohne dabei als High-End-Monitor zu glänzen.

In der Praxis überzeugt vor allem die einfache Handhabung. Das Snap lässt sich schnell anbringen und ebenso schnell wieder entfernen. Gerade für Vlogging oder Selfie-Aufnahmen ist der Zugewinn an Kontrolle spürbar. Bildausschnitt und Einstellungen lassen sich so deutlich komfortabler überprüfen als über die Kamera selbst. Den Selfie-Bildschirm gibt es in zwei Varianten, einmal mit und einmal ohne Lichtrahmen.

Unterm Strich ist das Insta360 Snap ein durchdachtes Zubehör für Creator, die unterwegs flexibel arbeiten wollen. Kein Must-have für alle – aber eine clevere Ergänzung für diejenigen, die ihre Kamera öfter allein bedienen.

Bild: Tillmann Braun

Specs

Preis: ab EUR 85,99 / Auflösung: ca. 480 × 800 Pixel / Display: 3,5“ / Verbindung: magnetischer Anschluss / Stromversorgung: über angeschlossene Kamera (kein eigener Akku) / Gewicht: 75 g (ohne Licht), 88 g (mit Licht) / insta360.com

Bewertung

97% Bedienung
91% Display
96% Preis/Leistung

Note Hervorragend 94,7%