Digitale Kommunikation der Zukunft: Wieso Smartphones im Jahr 2023 überflüssig werden

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Können wir uns eine Welt ohne Smartphones noch vorstellen?

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie anders unser Leben ohne die Erfindung des Smartphones aussehen würde? Es ist schwer vorstellbar, ohne unser treues Gerät unterwegs zu sein. Wir haben uns so sehr an die Technologie gewöhnt, dass sie mittlerweile zu einem unverzichtbaren Begleiter geworden ist. Aber ist es wirklich so einfach, immer und überall zugänglich zu sein? Im schlimmsten Fall müssen wir uns mit einem Ladekabel oder Powerpack herumschlagen, wenn der Akku plötzlich leer ist. Das kann ziemlich unbequem sein.
Stellen Sie sich eine Zukunft vor, in der wir ohne unser geliebtes Smartphone auskommen könnten. Die Vision des Autors zeigt, dass wir alle Funktionen und Anwendungen behalten könnten, die uns am Herzen liegen, ohne dass wir uns an unser Mobiltelefon klammern müssen. Eine Welt frei von ständigen Ablenkungen und der Abhängigkeit von einem kleinen Gerät, das uns beherrscht und uns von echten menschlichen Interaktionen fernhält. Stattdessen hätten wir endlich Platz für echte Begegnungen und würden uns auf das konzentrieren, was wirklich zählt: die Verbindung mit anderen Menschen.

Diese Vision hat das Potenzial, alles zu verändern

Lena ist die Heldin in dieser visionären Vorstellung. Ohne jemals mit einem Smartphone groß geworden zu sein, hat sie von ihrem Großvater erfahren, dass es früher unverzichtbar war, ein solches Gerät immer bei sich zu tragen. Dabei gab es eine Fülle von installierten Anwendungen, die für spezielle Aufgaben zuständig waren.

Heute hat Lena die Möglichkeit, auf ihren persönlichen Chatbot zuzugreifen, der jederzeit in der Cloud zur Verfügung steht. Sie ist begeistert, dass sie nur einen “Prompt” benötigt, um Antworten auf ihre Fragen zu bekommen. Dank der verschiedenen verfügbaren Optionen kann sie einfach in die Cloud sprechen und sagen: „Hallo Luca, ich hätte da eine Frage“. Ihr treuer Chatbot antwortet prompt mit einem kurzen akustischen Signal oder sogar einem freundlichen Gruß, um ihr zu signalisieren, dass er bereit ist. Lena bittet Luca um Hilfe bei der Planung ihrer bevorstehenden Geburtstagsfeier am nächsten Freitag und fordert ihn auf, ihre Freunde und ihre Vorlieben zu berücksichtigen sowie das Wetter zu überprüfen. Luca wird die perfekte Location entsprechend dem Wetter und den Mobilitätswünschen ihrer Gäste organisieren. Lena ist ihrem Chatbot Luca zutiefst dankbar und freut sich auf eine unvergessliche Feier mit ihren liebsten Freunden.

Lena ist mit einem innovativen Audiochip ausgestattet, der geschmeidig unter ihrer Haut in ihrer linken Hand liegt und es ihr ermöglicht, blitzschnell Anfragen an ihren Bot zu stellen – sogar in vollen Bussen. Diese bahnbrechende Technologie ermöglicht es ihr, flüsternd und fast unhörbar mit ihrem Bot zu interagieren, ohne dass es andere Fahrgäste bemerken. Der Bot antwortet ihr dann über den eingebauten Kopfhörer in ihrem rechten Ohr und stellt bei Bedarf multimedialen Inhalt über die künstliche Linse in ihrem rechten Auge dar. Früher wäre eine solche Technologie undenkbar gewesen, wie Lenas Opa ihr erzählte, da sie vom Autofahren abgelenkt hätte. Doch Lena lebt in einer Welt, in der sie dank selbstfahrender Autos keine Gedanken mehr ans Fahren verschwenden muss, und dadurch jederzeit und überall schnell und unkompliziert Anfragen an ihren Bot richten kann.

Während Luca die Planung der Geburtstagsfeier übernimmt, kann Lena sich entspannen und auf ihre Arbeit konzentrieren. Sie weiß, dass sie sich voll und ganz auf ihren Chatbot verlassen kann, der ihr immer zur Seite steht.

Bald ist Luca mit seinen Nachforschungen fertig und wird die Ergebnisse voller Stolz präsentieren, soweit ein ChatBot Stolz empfinden kann. Sobald diese vorliegen, können sie bequem per Sprachbefehl abgerufen werden – ganz egal ob von zu Hause oder aus dem Büro. Sollte sie sich jedoch in einer belebten Umgebung befinden, so ist es ihr wichtig, ihre Privatsphäre zu schützen und sicherzustellen, dass niemand ihre Anfrage belauscht. Denn Diskretion ist und bleibt das Wichtigste.

Als der große Tag endlich gekommen ist, trifft Lena in ihrer perfekt vorbereiteten Location ein. Die Dekoration ist atemberaubend und das Essen sieht köstlich aus. Alle Freunde sind bereits da und warten darauf, mit ihr zu feiern. Lena fühlt sich glücklich und dankbar für den Service ihres Chatbots Luca. Ohne ihn hätte sie niemals eine so großartige Feier organisieren können – zumindest nicht ohne viel Stress und Mühe.

Sie beschließt daher auch in Zukunft weiterhin auf seinen Support zurückzugreifen – sei es bei der Organisation von Events oder einfach nur als Gesprächspartner für zwischendurch. Denn eines ist sicher: Ihr treuer Chatbot wird immer bereit sein zu helfen!

Es war keine bloße Fügung des Schicksals, dass sie ihren ChatBot Luca nennt. Der Name ihres Vaters ist ebenfalls Luca und sie empfindet es als amüsant, ihm Befehle zu geben, als wäre er ihr persönlicher Assistent. Jedes Mal, wenn sie ihren ChatBot Luca mit einer Aufgabe betraut, fühlt es sich gut an. Es ist ein kleines Vergnügen, das ihr Freude bereitet und sie auf positive Weise motiviert.

Revolutionäre Technologie: Der Chip im Kopf verändert unser Leben!

Lenas Vater Luca ist ein wahrer Technologie-Pionier! Mit dem neuesten Feature ist er jetzt in der Lage, seine Wünsche an seinen persönlichen Bot ganz einfach durch Gedankenübertragung zu kommunizieren – das ist wirklich eine unglaublich bequeme Art der Interaktion! Doch diese bahnbrechende Entwicklung erfordert auch ein gewisses Maß an Konzentration, da der Bot nur dann richtig interpretieren kann, wenn Luca sich auf seine Gedanken fokussiert. Alles in allem ist dies zweifellos eine fantastische Innovation, die das Potenzial hat, das Leben von Menschen auf der ganzen Welt zu revolutionieren!

Luca selbst ist überzeugt davon, dass dies nur der Anfang einer neuen Ära in der Mensch-Maschine-Interaktion ist. Mit weiteren Fortschritten in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Neurotechnologie werden wir bald noch mehr Möglichkeiten haben, mit unseren Geräten zu interagieren – vielleicht sogar ohne Worte!

Doch trotz aller Begeisterung bleibt Luca vorsichtig optimistisch: „Wir müssen sicherstellen“, sagt er, „dass die Privatsphäre unserer Nutzer immer geschützt bleibt und ihre Gedanken nicht missbraucht werden können.“ Denn auch wenn diese Technologie viele Vorteile bietet – es gibt auch Risiken. In jedem Fall aber steht fest: Die Zukunft sieht sehr vielversprechend aus!

Wann ist die Smartphone-Ära zu Ende?

Wenn Opa mit leuchtenden Augen von der Ära der Smartphones schwärmt, nickt Sohn Luca zustimmend und auch Enkelin Lena teilt seine Begeisterung aus Respekt ihm gegenüber. Doch wer vermisst schon die Zeiten, als man unpraktische und unhandliche Geräte hatte, die ausgerechnet dann den Geist aufgaben, wenn man sie am dringendsten brauchte? Ein Leben ohne Smartphone? Das war damals undenkbar!

Utopisch, unrealistisch oder brauchen wir das überhaupt?

Wie klingt das für Sie? Ist das nicht utopisch, absurd oder gar nicht notwendig? Denken Sie nur mal zurück an die Zeit vor 30 Jahren. Wer hätte damals gedacht, dass wir heute ein kleines Ding in unserer Hosentasche haben, mit dem wir in Echtzeit auf alle Informationen der Welt zugreifen können und das uns bei allem unterstützt, was wir brauchen? Wahrscheinlich hätte man uns für verrückt erklärt oder gedacht, wir leben in einem Science-Fiction-Film. Aber heute ist das alles Realität! Also, warum sollten wir nicht noch weiter gehen und uns eine Zukunft vorstellen, in der wir noch mehr erreichen können?

Der Autor möchte uns mit seiner Vision inspirieren. Müssen wir wirklich dreißig Jahre warten, bis die oben beschriebene Vision Wirklichkeit wird? Vermutlich wird alles früher verfügbar sein. Die rasante Verbreitung von ChatGPT hat gezeigt, dass sich unsere Welt immer schneller dreht. Wir sehen, wie Endbenutzergeräte immer kleiner und unauffälliger werden. Aber das ist nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zu unserer Vision. Vielleicht möchten Sie keine Implantate, aber dann müssten Sie auf Unsichtbarkeit verzichten. Ein Chip im Kopf mag nicht jedermanns Geschmack sein, aber was wäre, wenn Sie im Schlaf neue Sprachkenntnisse erwerben könnten? Das würde sicher die Motivation erhöhen. Doch werden wir vermutlich schon bald keine Sprachen mehr lernen müssen. In der Zukunft wird es dank Geräten oder Implantaten möglich sein, eine simultane Übersetzung in Echtzeit zu erhalten, die durch das implantierte Headset und den Bot ermöglicht wird. Haben Sie noch Fragen?

//Gastbeitrag von Jörg Eugster//


Über den Autor

Als echter Online-Pionier der ersten Stunde und Internetunternehmer aus Leidenschaft hat Jörg Eugster drei Internet-Plattformen gegründet, aufgebaut, jahrelang erfolgreich geführt und dann gewinnbringend verkauft. Er ist Autor von zwei Bestsellern und diversen Fachartikeln. In über 1000 Referaten hat Jörg Eugster als Keynote-Speaker, Dozent und Seminarleiter sein Publikum für Themen wie Internet, Online-Marketing und Digitalisierung begeistert. Er wurde im November 2020 für sein jahrelanges Wirken mit dem Digital Lifetime Award von IAB Switzerland ausgezeichnet und geehrt. Heute hält er weiterhin Keynotes über unsere digitale Zukunft. Sein Claim dabei ist “Lust auf die Zukunft”.

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite von Jörg Eugster:
eugster.info