Auf dem diesjährigen Mobile World Congress demonstriert der MobilfunkanbieterTelefónica die Leistungsfähigkeit seiner neuen Konnektivitätsplattform Titan Connect. Die Lösung soll sicherstellen, dass kritische Kommunikationsdienste auch unter extremen Bedingungen zuverlässig funktionieren. In einer Live-Simulation zeigt der Netzbetreiber, wie selbst bei hoher Netzlast – etwa während Fußballspiels in einem voll besetzten Stadion – eine stabile und priorisierte Verbindung für medizinische Notfälle gewährleistet werden kann.
In dem Szenario kollabiert ein Zuschauer genau in dem Moment, in dem ein Strafstoß zum Tor führt und das Netz durch tausende gleichzeitig genutzte Smartphones stark belastet wird. Dennoch bleibt die Kommunikation stabil. Möglich wird dies durch eine Kombination aus 5G-Standalone-Technologie, Glasfaseranbindung und Satellitenverbindungen. Eine KI-gestützte Netzüberwachung analysiert in Echtzeit die Auslastung und den Zustand der Infrastruktur und stellt sicher, dass kritische Anwendungen priorisiert werden.

Zusätzlich ermöglicht das System dedizierte virtuelle 5G-Netze für spezielle Anwendungen, etwa für Drohnen oder KI-gestützte Bildanalysen im Stadion. So kann beispielsweise eine Drohne mit Defibrillator zum Einsatzort geschickt werden, während Rettungskräfte gleichzeitig medizinische Daten sicher an Fachärzte oder Krankenhäuser übertragen.
Titan Connect bündelt Glasfaser-, 5G-, Satelliten-, Cloud- und Edge-Technologien in einer Plattform. Das Ziel dabei ist, Kommunikationsinfrastrukturen auch in kritischen Situationen durchgehend betriebsfähig zu halten und digitale Dienste zuverlässig bereitzustellen.
Quelle: Telefónica Pressemitteilung

























